Rollenbild aufbrechen

Gleichstellungsbeauftragte Sachsens fordern einen Wandel in der Bildungspolitik

Zu ihrer 13. Landeskonferenz trafen sich die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten aus den Landkreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden Sachsens am Donnerstag und Freitag in der Evangelischen Akademie Meißen. Neben der Wahl der sechs Sprecherinnen der Landesarbeitsgemeinschaft ging es bei der Konferenz um die Bildungspolitik. "Diese ist in Sachsen zu wenig an der Praxis orientiert. Deshalb gibt es eine große Diskrepanz zwischen guten Schulabschlüssen von Mädchen und wenig Interesse an technischen Berufen", so Elke Breitfeld aus Glauchau. Junge Frauen müssten deshalb mehr als Zielgruppe für diese Berufe ins Visier genommen werden. Andererseits interessieren sich Jungen kaum für Pflege- und Büroberufe. "Das verfestigte Rollenbild, die einseitige Berufswahl müssen aufgebrochen werden", sagt Elke Teller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Chemnitz.

Datum: 
Saturday, April 2, 2005

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