Sachsens Gleichstellungsbeauftragte konferieren zwei Tage im Delitzscher Schloss

Sachsens Gleichstellungsbeauftragte konferieren zwei Tage im Delitzscher Schloss

Am Montag um 10 Uhr begrüßt Oberbürgermeister Heinz Bienik im Barockschloss Delitzsch die Teilnehmer der 14. Landeskonferenz der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten. Die Tagung, die sich am Dienstag fortsetzt, steht unter dem Thema "Demografische Entwicklung in Sachsen - Lebenslagen von Frauen". Veranstalter ist die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten (LAG). Wie Kathrin Wallrabe, LAG-Sprecherin, auf Anfrage informierte, werden in Delitzsch etwa 30 Teilnehmer erwartet. Neben den hauptamtlich tätigen Gleichstellungsbeauftragten von Städten ab 20 000 Einwohner sind auch Ehrenamtler, Betriebsräte und Gewerkschaftler eingeladen. Alle zwei Jahre führt die LAG eine solche Konferenz durch, wobei jeweils auch das Gremium der sechs Sprecher neu gewählt wird. Eine von ihnen ist Bärbel Felgner, die Gleichstellungsbeauftragte im Delitzscher Rathaus. Während die Debatte überwiegend hinter verschlossenen Türen abläuft, sind die Vorträge von Heike Zettwitz (Staatskanzlei Dresden) zur demografischen Entwicklung in Sachsen (Montag, 10:30 Uhr) und von Andrea Jochmann-Döll (GEFA Institut Forschung und Beratung Essen) zu diskriminierungsfreiem Entgeld und geschlechtergerechten Bewertungskriterien (Dienstag, 09:00 Uhr) öffentlich. "Diesmal wollen wir uns besonders mit drei Schwerpunkten beschäftigen: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Abwanderung gut qualifizierter Frauen aus Sachsen und die Altersproblematik, weil es im Alter ab 70 Jahren fast doppelt so viele Frauen gibt wie Männer", umreißt Felgner das Forum.

Datum: 
Samstag, März 31, 2007

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